PAM LTD 007 – Edgar 9000 – Play Me Minus Three (Patience Vs. Epiphany)

pamltd007-bpamltd007-a

Edgar 9000 – Play Me Minus Three – Pam Ltd 007


A1 – Play Me Minus Three (Patience VS Epiphany Mix (12:30)

B1 – Hook and Bait (9:30)

Release Date: 16.06.2009

Unsere Schwäche für den Dub ausnutzend hat uns Edgar 9000 die beiliegenden unwiderstehlichen Tracks untergeschoben.

„Play Me Minus Three“ (Patience vs. Epiphany Mix) – Was wie ein nett arrangiertes Minimalstück angeht, blubbert und wabert sich nach kurzem Innehalten hoch zur großen Fahrt auf der Acid-Dub-Geisterbahn. Spätestens bei der dezent eingesetzten und zerhackten Waldhorn Fläche im zweiten Teil ist man dann vollends verloren. Nix zum schnell mal reinhören – Aber wir warnen ausdrücklich vor Endlosspiel Suchtgefahr!

Während der Titel „Hook & Bait“ der B-Seite eher wie das Grundprinzip beim Angeln heißt, hört es sich ganz real wie der klassische Grundsatz des Ambient an….also fast, weil in diesem Fall das vor sich hintreibende Ambientstück mit einem sehr antreibenden fließenden Rhythmus auf einem erdigen Bass alter Schule unterfüttert wurde. Petri Heil!

Abusing our soft side for Dub Edgar 9000 gave us these compelling tracks

Play Me Minus Three (Patience vs. Epiphany Mix)– what starts like a nicely arranged minimal tune bubbles and billows after a short pause up to a big ride on the Acid-Dub-Ghost-Train. At the latest when the decently deployed and gated French Horn pad sets in on the second half you are completely lost. Not for quick peep – but beware: danger of addiction of endless playing is definitely given

Meanwhile the title „Hook & Bait“ of the B-Side rather reads like the basic principle of fishing. It really sounds like the classic principle of ambient ….well almost, since in this case this ambient track is drifting along itself, underlined with a straight driving and floating rhythm
fed by an earthly bassline.
Petri Heil (as we say in Krauts-Country)

Presse:

Groove # 119 Juli/August 09 schreibt:

Pino Grzybowsky hat zwei äußerst gelungene TEchnoepen mit einem discoiden Unterton produziert. “Play Me Minus Three” und “Hook & Bait” sind meditative Technobretter, die an bestimmten Punkten durch Grzybowsys eigenartigen Humor gebrochen werden. Paradoxerweise macht gerade die ab und zu spürbare ironische Distanz die Tracks so verbindlich. Tiefgründiger, witziger und vierfältiger kann Clubmusik heute kaum klingen.

De:Bug # 134 Juli/August 09 schreibt:

Vielleicht nur weil es sich reimt, passt der Titel zum Track nur so halb, denn es geht hier sehr schnell in die Tiefe des analogen Grooves voller Wasserblubbern und anderer Effekte, einer verhuscht grabenden Bassline, und dem Gefühl, das dieser Jam nie zuende gehen sollte. Musik wie ein Liveset. Und die Stimme da mittendrin ist wirklich böse und wandelt das ganze dann auch noch um in ein Hörspiel für Kopfstarke. Die Wückseite ist generell ein klein wenig housiger angelegt, aber auch das ist nur Täuschung.

„Oder Auf Brot“ schreibt:

Pastamusik ist wieder da und wir lauschen auf, was da wohl ins Vinyl geritzt wurde. Und ui! Eine wirklich anständig zarte Feh läßt ihre hauchig zarten Flügel über einen sanft wabernden Trancetechnoteppich streichen, ohne ihn jedoch bewußt zu berühren. Wie soll man sonst so einen Track beschreiben, der nie richtig aus sich herausgeht, aber dennoch seine Zuhörer bannt wie Hölle? Und woher stammt eigentlich das Vocalsample im Mittelteil, der dem Ganzen noch einmal eine gewisse neue Bestimmung zuführt. Dagegen ist die andere Seite mit “Hook and Bait” fast gegenstandslos, denn von “Play me minus three” kann man sich nicht so einfach lösen und drückt bereits von Anfang an automatisch auf Replay, da man Angst hat, irgendwas könnte die gewonnene Stimmung zerstören. Wirklich ein tolles Stück


Einen Kommentar schreiben